Wann, was, wie – Wissenswertes zur Wurzelbehandlung

Wann, was, wie - Wissenswertes zur Wurzelbehandlung

Der Zahn schmerzt, das Kiefer pocht und dieser Zustand scheint nicht mehr wegzugehen – der Besuch des Zahnarztes ist in einem solchen Fall unerlässlich.

Wenn auch Sie häufiger Probleme mit Ihren Zähnen haben, dann kann der Artikel sehr hilfreich sein, um weitere wichtige Informationen zum Thema Wurzelbehandlung zu erhalten.

Wann ist eine Wurzelbehandlung sinnvoll?

Falls sich die Zahnwurzel entzündet, dann entscheiden sich viele Zahnärzte für eine Wurzelbehandlung. Diese Behandlung ist nämlich die letzte Möglichkeit, den Zahn in seiner Funktion zu erhalten. Patienten erkennen die Wurzelentzündung meist daran, dass der Zahn über einen langen Zeitraum ständig schmerzt und nichts dagegen hilft.

In diesem Fall ist es notwendig, dass Sie nochmals zur Kontrolle beim Zahnarzt gehen und alles durchchecken lassen. Deutschlandweit gibt es gute Zahnärzte, die sehr viel Praxis bei Wurzelbehandlungen haben – so auch der Zahnarzt Dr. Jochum in Essen. Dank 55 Jahre langer Erfahrung und hochmodernen Geräten hilft er Patienten bei verschiedenen Problemen. Neben Wurzelbehandlung werden auch ästhetische Eingriffe sowie präventive Maßnahmen erfolgreich durchgeführt.

Was passiert bei einer Wurzelbehandlung?

Wenn eine Wurzel so beschädigt ist, dass dies nicht mehr reversibel ist, dann muss die Wurzel entsprechend behandelt werden. Die Zahnwurzel befindet sich unterhalb des Zahnfleisches und sorgt dafür, dass der Zahn fest im Kiefer sitzt. Innerhalb dieser Wurzel befindet sich ein Wurzelkanal, der aus Gefäßen und Nerven besteht.

Kariesbakterien, die tief in den Zahn eingedrungen sind, sorgen dafür, dass die Zahnwurzel angegriffen und dieser Schmerz ausgelöst wird.

In diesem Fall muss der Zahnarzt das beschädigte Gewebe in der Wurzel herausnehmen und die Nerven, die in diesem Zahn sitzen, abtöten. Der Schmerz verschwindet. Dann werden die leeren Kanäle mit einer antibakteriellen Reinigung gereinigt und mit einem geeigneten Material (Kunststoff oder Zement) wieder aufgefüllt.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Das Problem, dass viele Menschen vor Zahnarztbesuchen Angst haben, hält sich weiterhin. Auch im Falle einer prognostizierten Wurzelbehandlung verspüren viele Patienten Angst und Unbehagen.

Experten des Gebiets behaupten, dass nicht jede Person beim Eingriff Schmerzen hat. Das ist sehr individuell. Des Weiteren wird betont, dass im schlimmsten Fall die Behandlung zwar unangenehm ist, aber nachher das Problem sowie der Leidensdruck aufgehoben wurde. Vor allem, wenn der Zahn frisch entzündet ist, kann es durchaus sein, dass die Behandlung nicht so angenehm ist. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass man als Schmerzpatient sich einen Zahnarzt sucht, der auf diese Wünsche und Ängste besonders eingehen kann. Diese Behandlungen zeichnen sich meist durch eine langsamere Vorgehensweise und einer empathischen Unterstützung aus.

Zahnärzte empfehlen den Patienten während der Behandlung, Musik zu hören – dadurch werden die unangenehmen Geräusche der Behandlung nicht wahrgenommen, und der Fokus liegt nicht auf dem Mund, sondern auf der Musik.

Wie lange dauert eine Behandlung?

Das ist unterschiedlich und hängt natürlich vom Zahnarzt und eventuellen Komplikationen ab. Grundsätzlich geht man davon aus, dass eine Behandlung ca. eine Stunde dauert. Je nachdem, welche Techniken der Zahnarzt anwendet und ob es sich um eine Erst- oder eine sogenannte Revisionsbehandlung handelt, ist die Dauer unterschiedlich lange.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass die ganze Behandlung, die notwendig ist, um den Zahn in seiner Funktion zu erhalten, nicht innerhalb einer Sitzung durchführbar ist. So ist es wichtig, dass man sich als Patient darauf einstellt, dass man etwa zwei- oder dreimal zum Zahnarzt muss.

Was muss man nach der Wurzelbehandlung berücksichtigen?

Grundsätzlich ist es wichtig, dass Sie mit dem Essen solange warten, bis die Spritze nicht mehr wirksam ist. Dieser Tipp wird von den Zahnärzten deshalb empfohlen, da es sonst passieren kann, dass man sich aus Versehen in die Zunge oder Lippe beißt. Des Weiteren ist es bedeutsam, dass Patienten mit dem Essen solange warten, bis die Füllung hart geworden ist.

Falls Sie nach dem Eingriff noch unter Schmerzen leiden, dann können Sie beispielsweise schmerzlindernde Medikamente einnehmen oder mit Nelkensud ausspülen. Dieser wirkt entzündungshemmend und kann Schmerzen lindern.

Welche Risiken können bei einer Wurzelbehandlung entstehen?

Viele Patienten berichten von Schwellungen oder Schmerzen, nachdem der Zahn behandelt und mit sterilem Material aufgefüllt wurde.

Jeder medizinische Eingriff birgt auch Risiken – wenn man in einer solchen Situation ist, sollte man sich aber keinesfalls verrückt machen. Eine Wurzelbehandlung ist ein Routineeingriff.

Zu den häufigsten Problemen, die mit diesem Eingriff auftreten können, zählen:

  • Blutungen
  • Infektionen
  • Muskeln, Knochen und andere Zähne können dabei verletzt oder geschädigt werden

Fazit!

Eine Wurzelbehandlung gehört zu den am meisten durchgeführten Behandlungen auf den Stühlen bei Zahnärzten.

Hierbei wird abgestorbenes und entzündetes Gewebe im Zahn entfernt und mit speziellen Lösungen gereinigt. Danach wird alles mit Kunststoff oder Keramik aufgefüllt. Auch Angstpatienten können diese Behandlung bei speziellen Zahnärzten, die auf deren Wünsche eingehen, durchführen lassen.

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